Norbert Ricking

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Gute Landespolitik braucht den Austausch über Ideen und das gemeinsame Anpacken von Problemen. Wenn ich mit den Menschen im Kreis Borken darüber spreche, welche Themen ihnen politisch wichtig sind, dann höre ich als Antwort ganz häufig KiTa-Plätze, ärztliche Versorgung, Bus- und Bahnverkehr oder mangelnder Wohnraum. Das sind Fragen, um die ich mich als Landtagsabgeordneter kümmern möchte. Mit kreativen Ideen und viel Herzblut werde ich für ein familienfreundlichen, modernes und lebenswertes NRW arbeiten. Mir liegen dabei alle Dörfer und Städte am Herzen.

Auf meiner Webseite finden Sie weitere Informationen über mich. Oder nehmen Sie Kontakt mit mir auf, ich garantiere Ihnen, auf Ihre Fragen und Anregungen persönlich zu antworten.

Ihr Norbert Ricking

Auch Fragen, was die größte eigene Schwäche sei und was man bei einem Hauptgewinn beim Lotto machen würde, mussten die Direktkandidatin und -kandidaten der Parteien für die Landtagswahl am 15. Mai im Wahlkreis Borken II bei einer Podiumsdiskussion der Kolpingsfamilie Vreden beantworten. So lernten die Besucherinnen und Besucher die fünf Kandidaten*innen auch persönlich besser kennen. Aber natürlich ging es auch um wichtige inhaltliche Themen wie die Digitalisierung, die Entwicklung der Innenstädte, die Schaffung vor allem auch von preiswertem Wohnraum, die Bildungssituation und den Stopp des Klimawandels.

Dabei habe ich betont, dass in allen Bereichen privates Engagement wünschenswert ist, aber gleichzeitig auch staatliche Leitplanken gesetzt werden müssen. So können private Unternehmen zwar den Glasfaserausbau vorantreiben, der Bund, das Land und die Kommunen müssen aber dafür Sorge tragen, dass alle - auch in den abgelegenen Gebieten - etwas davon haben. Auch im Wohnungsbau können wir nicht alles der Privatwirtschaft überlassen. Daher wollen wir von der SPD alles daransetzen, dass in NRW jährlich 100.000 Wohnungen entstehen, davon 25.000 mit sozialer Mietpreisbindung. Gleichzeitig wollen wir auch eine Landeswohnungsbaugesellschaft gründen, die dies vorantreibt. Außerdem müssen wir kreative Ideen entwickeln, wenn ältere Menschen ihre große Wohnung gegen eine kleinere tauschen können, wie dies möglich ist. Gleichzeitig kann so neuer Wohnraum geschaffen werden für Jüngere.

Auch beim Klimaschutz reichen wie vielen privaten Initiativen nicht - wie die Photovoltaik-Anlage, wie ich sie schon seit 2003 auf dem Dach habe. Die Abstandsregel von 1.000 m beim Bau einer Windkraftanlage beispielsweise muss dringend überarbeitet werden, die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs ausgeweitet oder mehr Anreize für eine wirkliche energetische Sanierung des Wohnungsbestandes geschaffen werden.

Mehr Fachkräfte benötigen wir nicht nur in den Schulen und Kitas, indem das Land mehr Studien- und Ausbildungsplätze für Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen schafft. Auch im Handwerk sind mehr qualifizierte Nachwuchskräfte dringend erforderlich, um z. B. die Glasfaserkabel zu verlegen und Photovoltaik-Anlagen zu installieren.

ModeratorenAll dies möchte ich im Landtag anpacken - so wie ich es bisher schon als Fraktionsvorsitzender der SPD im Gronauer Rat tue. Dies habe ich versucht in der Diskussionsrunde deutlich zu machen.

Mein Dank gilt der Kolpingsfamilie Vreden für die Einladung und das sehr interessante Gespräch, vor allem aber dem jungen Moderatorenduo Inga Trautmann und Sebastian Lavermann, von der Kolpingsfamilie Vreden und vom Diözesanverband der Kolpingsfamilie Münster für die engagierte Gesprächsführung.

 

 

Für euch gewinnen wir das Morgen.