Norbert Ricking

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Gute Landespolitik braucht den Austausch über Ideen und das gemeinsame Anpacken von Problemen. Wenn ich mit den Menschen im Kreis Borken darüber spreche, welche Themen ihnen politisch wichtig sind, dann höre ich als Antwort ganz häufig KiTa-Plätze, ärztliche Versorgung, Bus- und Bahnverkehr oder mangelnder Wohnraum. Das sind Fragen, um die ich mich als Landtagsabgeordneter kümmern möchte. Mit kreativen Ideen und viel Herzblut werde ich für ein familienfreundlichen, modernes und lebenswertes NRW arbeiten. Mir liegen dabei alle Dörfer und Städte am Herzen.

Auf meiner Webseite finden Sie weitere Informationen über mich. Oder nehmen Sie Kontakt mit mir auf, ich garantiere Ihnen, auf Ihre Fragen und Anregungen persönlich zu antworten.

Ihr Norbert Ricking

Gemeinsam mit Reinhold Dapper, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Stadtlohn besuchte Norbert Ricking, Kandidat der SPD im Wahlkreis Borken II für die Landtagswahl am 15. Mai, das Jugend- und Familienbildungswerk (JFB) in Stadtlohn.

„Die Vielfalt der Angebote ist beeindruckend“, stellte Norbert Ricking fest, nachdem Vorstandsmitglied Petra Redders und Kristin Siefker-Hüls, Leiterin des Projekts „Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“ die Arbeit des 1978 gegründeten gemeinnützigen Vereins vorgestellt hatten.

Ein wesentliches Standbein des JFB ist das breite, jährlich mehr als ca. 12.000 Unterrichtsstunden umfassende Weiterbildungsangebot mit seinen zahlreichen offenen Kursen, Seminaren und Workshops, berichtete Petra Redders. Viele Angebote konnten aufgrund der Einschränkungen durch Corona allerdings zuletzt nicht wie gewohnt stattfinden. Diese Tatsache hat aber eine Entwicklung vorangetrieben, die mittlerweile ein ganz wichtiger Teil des Weiterbildungsangebots ist, ergänzte Kristin Siefker-Hüls. Denn ca. 6.000 Unterrichtsstunden fanden, bedingt durch den Lockdown, digital oder hybrid statt, das heißt ein Teil der Teilnehmer oder auch der Dozent werden online zugeschaltet.

Besonders gingen Petra Redders, Kristin Siefker-Hüls und Norbert Ricking auf das Thema Familienpflege ein. Seit 1995 bildet das JFB Frauen und Männer zu examinierten Familienpflegerinnen und -pflegern aus. Der Bedarf im Bereich der Familienpflege ist groß, waren sie sich einig, auch weil durch das Bundespflegegesetz die Aufgaben der Familienpflege ausgeweitet wurden. Familienpflegerinnen und Familienpfleger werden heute nicht mehr nur tätig, wenn ein Elternteil durch Krankheit ausgefällt, sondern auch in zahlreichen niederschwelligen, sozialpflegerischen Unterstützungsleistungen für Familien in den Bereichen der Gesundheitshilfe, Kinder- und Jugendhilfe und Sozialhilfe. Menschen für dieses Aufgabenfeld zu gewinnen, aber auch deren Ausbildung sicherzustellen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe der Politik, betonten Norbert Ricking und die Mitarbeiterinnen des JFB.

Handlungsbedarf sehen Petra Redders und Kristin Siefker-Hüls ebenfalls im Bereich der Offenen Ganztagsschule. Aktuell ist das JFB für die Betreuungsangebote der Offenen Ganztagsschule der Fliednerschule, der Hilgenbergschule, Gescher-Dyk-Schule und Hordtschule in Stadtlohn, der Aabach- und Pestalozzischule in Ahaus sowie der Overbergschule in Bocholt und Ahaus verantwortlich. „Die Anmeldezahlen steigen stetig und somit entstehen neue Herausforderungen, beispielsweise bei der Anpassung der räumlichen Kapazitäten“, betonte Petra Redders. Da es ab dem Schuljahr 2026/27 einen Regelanspruch auf einen Platz in der OGS gibt, werden die Probleme noch wachsen, konnte Norbert Ricking die Sorgen der JFB-Verantwortlichen gut nachvollziehen. „Es geht auch darum, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Da das JFB unter anderem Träger des vom Land anerkannten Bildungswerks wbw – Wir bilden weiter! ist, können durch die enge Vernetzung passgenaue Fort- und Weiterbildungsangebote für unser Personal geplant werden “, ergänzte Kristin Siefker-Hüls. „Sowohl bei der Schaffung geeigneter Räume als auch der Gewinnung von geeignetem Personal muss das Land die Kommunen vor allem auch finanziell unterstützen“, unterstrich Norbert Ricking. „Denn wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“, so der SPD-Landtagskandidat.

Für euch gewinnen wir das Morgen.